Loddin, ein kleiner malerischer Ort an einer Schmalstelle der Insel Usedom, wird erstmalig 1270 erwähnt. Der Ort wurde wahrscheinlich aber wesentlich früher angelegt und zählt somit zu den ältesten Siedlungen auf der Insel. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Stubbenfelde und Kölpinsee. Letztere liegen an der offenen Ostsee, Loddin hingegen auf einer Landzunge am Achterwasser, dem von der Insel Usedom und dem Festlande eingeschlossenem Gewässer.

 
 

Auch heute noch macht Loddin den verschlafenen Eindruck eines kleinen, vergessenen Fischer- und Bauerndorfs in Vorpommern. Es gibt zwar mittlerweile eine etwas größere Ferienhausanlage, aber das Ortsbild prägen immer noch kleine reetgedeckte Häuser und Bauernhöfe: Eigentlich der ideale Ort für Aussteiger, aber nur im Winter. Denn im Sommer kommen dann doch einige  erholungssuchende Touristen, die in Loddin die Idylle eines Landurlaubs genießen wollen.

     
 

"As uns Herrgott de Welt erschaffen ded, fung hei bi Mecklenborg an, ...un schön is' t in' n Ganzen worden dat weit jeder de dorin buren ist un tagen."    Fritz Reuter (1810-1874)

     

Die mecklenburg - pommersche Küche wurde geprägt durch das Leben und die Tradition in diesem Land. Kulinarische Exotik und extravagante Kreationen darf niemand erwarten. Denn das Leben in Mecklenburg - Vorpommern war und ist erdverbunden und entsprechend bodenständig ist unsere Küche. Zur schweren Arbeit auf dem Feld und dem Meer gehörte auch ein kräftiges Essen mit Fisch, Fleisch und natürlich unseren Kartoffeln. Auf diesen Grundlagen entwickelte sich eine kräftige und deftige Kost, bei der an Fleisch, Fett und Sahne nicht gespart wird.

 
"As de Minsch ett, so arbeit' t hei ok!"
Einige traditionelle Gerichte sind auch heute noch fester Bestandteil unserer Küche. So ist zum Beispiel ein Speisenangebot ohne unseren Ostseefisch undenkbar.